Die Judoka des Ruhr-Gymnasiums konnten sich bei den Bezirksmeisterschaften der Schulen am 20.5.2026 kurzfristig über einen doppelten Turniersieg freuen:
Die Mädchen hatten ihr Ticket zu den Landesmeisterschaften bereits nach dem Aufwärmen mit dem Gang über die Waage gesichert, da es keine andere Schule im gesamten Regierungsbezirk Arnsberg geschafft hat, eine Mannschaft mit mehr als zwei weiblichen Judoka aufzustellen!
Unser Mädchenteam konnte nach intensiven Vorbereitungen und Graduierungen hingegen mit 8 Kämpferinnen starten, die im Format der Bezirksmeisterschaft (Einzelturnier mit Mannschaftswertung) so zumindest untereinander ein paar Kämpfe durchführen konnten. Erfreulicherweise hat sich diesmal niemand während (oder direkt nach dem Turnier…) ersthaft verletzt. Danke hier nochmal an Leni, Carolin und Romi, die uns kurzfristig in den unteren Gewichtsklassen helfen konnten!
Das Jungenteam des RGW trat dieses Jahr etwas geschwächt an, insbesondere unser hochgraduiertes Schwergewicht Lennox wartet nach seiner Knie-OP immer noch frustriert darauf, wieder kämpfen zu dürfen. Als beim Eintreffen unsere wettkampferfahrenen Vereinsjudoka dann den amtierenden Westfahlenmeister und seine Vereinskollegen vom Kempai Bochum sahen, die allesamt deutlich höher graduiert sind als unserer bester kämpfender Judoka, war klar, dass es nicht einfach werden würde.
Im folgenden Einzelturnier gaben unsere Jungs alles, und unter der lautstarken Anfeuerung und mit trommelnder Unterstützung (und der Tatsache, dass wir wieder mal als einzige Schule alle Gewichtsklassen abdecken konnten) erziehlten wir im Turnier tatsächlich die höchste Mannschaftspunktzahl – Turniersieg auch für die Jungen, wieder einmal!
Besondere Erwähnung hier für Vidadi, der gegen Kaderathletin eine tolle Leistung zeigte und besonders am Boden die Judoka mit ungewohnten Techniken aus dem Ringen überraschte; Niklas, der wie gewohnt hohen Kampfgeist zeigte und Esben, der den wohl technisch saubersten Wurf aus dem Team plazieren konnte. Aber die Liste ist nicht vollständig – jeder aus dem Team gab alles, und zwei Judoka konnten hier ihre ersten Kämpfe machen.
Zu unserem Unglück gibt es aber seit vielen Jahren eine Lex RGW, die es dem zweitplazierten erlaubt, den Erstplatzierten zu einem Mannschaftskampf zu fordern. Diesen verloren wir klar, so dass leider die Jungs dieses Jahr nicht nach Duisburg fahren.
Für unsere Mädchen geht es am 1.Juli in Duisburg um das Ticket nach Berlin – drückt uns die Daumen!
Danke gilt auch unseren Unterstützern, dem Schulsanitätsdienst des RGW, die an dem Tag doch ein paar Kühlpacks, Tapes, ein Dreieckstuch und etwas Verbandsmaterial einsetzen mussten, und den Kindern, die die Leitung des Wertungstisches im Auftrag unserer Kreissportbundes übernommen haben.
Für das Ruhr-Gymnasium standen auf der Matte:
Romi Langenbach, Carolin Fitz, Julia Maison, Mari Kawaters, Sarah Rexroth, Luisa Sträter, Naira Pawellek
und
Romejo Gritzmann, Justus Frosch, Niklas Schubert, Norik Kupferdreh, Esben Peterson, Muhamed Darir, Vidadi Mirzazada, Lennox Krause.
Die Betreuung des Teams unterstützen Kiran Pawellek sowie Willow Drzysga – danke hier an euch!
Lust, auch einmal für das RGW auf der Matte zu stehen?
Meld dich bei Herrn Knier, wenn du Judoka oder Ringer bist, oder komm einfach zur Kampfsport-AG, und lerne, wie auch du für unsere Schule andere Kinder aufs Kreuz legen kannst!






