Einleitung und Rahmenbedingungen
Am Montag den 23.2.2026 fand der krönende Abschluss des Drohnenprojekts unseres Projektkurses im Bereich Luft- und Raumfahrt statt. Da dieser Kurs die traditionelle Facharbeit ersetzt, lag der Fokus auf der praktischen Umsetzung und der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit moderner Drohnentechnologie. Die gesamte Sporthalle wurde für diesen Zweck in ein Innovationszentrum verwandelt: Während die eine Hälfte als gesicherte Flugzone für Präsentationsflüge diente, wurde die andere Hälfte für die detaillierte Präsentation der Projektergebnisse und den Austausch mit Fachleuten genutzt.
Kooperationen und Forschung
Der Erfolg des Projekts basierte maßgeblich auf der engen Zusammenarbeit mit externen Partnern. Im Vorfeld wurden die Drohnen gemeinsam mit dem ZDI (Zukunft durch Innovation) in Hagen konstruiert und gebaut. Die theoretische Fundierung und Erforschung der Flugeigenschaften fanden am ZESS (Zentrum für Engineering Smarter Produkt-Service Systeme) der Ruhr-Universität Bochum (RUB) statt. Diese Synergie zwischen Schule, Handwerk und universitärer Forschung ermöglichte es uns, über das Niveau herkömmlicher Schulprojekte hinauszuwirken.
Highlights der Präsentation
Der Tag war geprägt von Interaktion und fachlichem Dialog. Zu den wesentlichen Programmpunkten gehörten:
- Interaktiver Flugsimulator: Besucher hatten die Möglichkeit selbst erste Flugversuche am Simulator zu unternehmen, um ein Gefühl für die Steuerung zu bekommen.
- Fachaussteller: Neben den schuleigenen Modellen präsentierte die Berufsfeuerwehr ihre professionellen Einsatzdrohnen und erläuterte deren Bedeutung für die moderne Lebensrettung und Brandbekämpfung. Das ZESS präsentierte eine Drohne mit welcher diese forschen und arbeiten.
- Live-Demonstration: Präsentationsflüge demonstrierten die Stabilität und Manövrierfähigkeit der im Kurs entwickelten Drohnen vor einem großen Publikum aus Schülern und Lehrkräften.
- Ad-hoc-Technik-Support: Ein besonderes Qualitätsmerkmal des Kurses zeigte sich bei technischen Komplikationen. Unter Anleitung des ZDI reparierten die Schüler ihre Drohnen, die nicht selber im Kurs repariert werden konnten, direkt vor Ort, was das tiefe technische Verständnis der Beteiligten unterstrich.
Engagement und Fazit
Die Resonanz war durchweg positiv. Zahlreiche Schulklassen besuchten die Veranstaltung und zeigten großes Interesse an den ausgestellten Exponaten. Die Schüler des Projektkurses agierten dabei nicht nur als Konstrukteure, sondern auch als kompetente Ansprechpartner, die ihre Arbeit motiviert und engagiert präsentierten.
Ein besonderer Dank gilt Thomas Schröder und Christopher Knier, deren Einsatz und Organisation die Realisierung dieses anspruchsvollen Projekts überhaupt erst möglich gemacht haben.
Ausblick
Nach dem erfolgreichen Abschluss des Drohnenprojekts richtet sich der Blick nun auf das nächste Ziel: Als nächstes steht die Konstruktion und der Bau von Wasserraketen auf dem Lehrplan, um die Prinzipien der Aerodynamik und des Rückstoßantriebs weiter zu vertiefen.




