Exkursion zur Burg Hardenstein Witten zum Thema Denkmalsch(m)utz

Trotz des Regens und der damit verbundenen Winterkälte marschierten wir, der Bionik-Kurs der Jahrgangsstufe 9 (WPII), am 30. November vom Wittener Bahnhof zur Burg Hardenstein.

Die Burg Hardenstein ist ein denkmalgeschütztes Bauwerk in Witten, wodurch die Thematik des Denkmalsch(m)utzes genauer betrachtet wird. Herr Hans Dieter Radke (Vorstand von den Burgfreunden Hardenstein e.V.) erzählte uns geschichtliche Hintergründe der Burgruine, welche bis in das 14. Jahrhundert zurückreichen und zusätzlich viel über die verschiedenen Baustoffe des Gebäudes. Außerdem wurde uns erklärt, wie die Sanierung der Ruine von statten geht und wie es detaillierter mit Denkmalschutz an der Burg Hardenstein aussieht. Diese diente uns als Referenzobjekt in Bezug auf unser Schulgebäude, welches ebenso denkmalgeschützt ist.

Im Laufe der Exkursion nahmen die Schülerinnen und Schüler mit dem Oberflächenmikroskop die verschiedenen Mauerzusammensetzungen auf, was sich allerdings aufgrund des Regens als schwieriger gestaltete und führten Feinstaubmessungen mit der senseBox durch. Die Feinstaubmessungen an der Ruine zeigten geringe PM10- und PM2.5-Werte: PM2.5 bei 5,50 µg/m3 und bei PM10 bei 11,90 µg/m3. An der Schule lagen sie dagegen bei ca. 50 µg/m3 (PM2.5) und bei ca. 85 µg/m3 (PM10).

Die Exkursion ist Teil des von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz geförderten Projektes Denkmal(m)utz an der Ruhr. In der nächsten Zeit werden wir die Oberflächenbeschaffenheiten verschiedener denkmalgeschützter Gebäude unter die Lupe nehmen, miteinander vergleichen und in Bezug zur Luftqualität setzen. Auf diese Weise wird es möglich die Auswirkungen der Umweltbelastungen auf die Baudenkmäler besser einzuschätzen und anschließend  – falls nötig – Schutzmaßnahmen erarbeiten zu können.

Friederike Fritschka und Philipp Schröder

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