Seht Ihr auch die blaue Atombombe?

Klasse 6@ in der Ausstellung “Pleased to meet you” im Märkischen Museum Witten

Zum Abschluss des Schuljahres haben wir, die Klasse 6@ mit Frau Rechmann im Kunstunterricht einen Ausflug ins Märkische Museum unternommen. Nachdem wir auch im Distanzunterricht nur einen Blick auf unsere eigene Kunst geworfen haben, wollten wir uns jetzt einmal Kunst von anderen ansehen. Im Märkischen Museum wurden wir von der Museumspädagogin Frau Anna Otto begrüßt und durch die aktuelle Ausstellung (bis 20. Juni 2021) “Pleased to meet you” geführt. Hier wird eine Auswahl an Schenkungen und eigenen Exponaten des Märkischen Museums von zeitgenössischen Künstler*innen gezeigt.

Die Werke sind dabei sowohl Gemälde als auch Fotografien und Skulpturen. Thematisiert werden Leben und Tod aber auch Szenen aus dem Bergbau waren zu sehen. Ein Bild passte besonders gut zu unserem letzten Unterrichtsthema: das ganze Bild wurde nur mit Punkten dargestellt. Frau Otto führte uns durch die Ausstellung und erklärte alle Exponate. Wir sollten in dieser Ausstellung erkennen, dass Kunst immer ein persönlicher Eindruck von einer Situation und einem Thema ist und man deshalb Bilder und Künstler*innen schlecht bewerten kann. Jeder sieht in einem Kunstwerk etwas anderes und empfindet es als schön oder nicht. Besonders spannend fanden wir es, als wir eine Skulptur ohne Namen angesehen haben und es viele Vorschläge gab, was diese Skulptur bedeutet. Viele haben eine „blaue Atombombe“ gesehen. Was es sein sollte, wissen wir nicht. Interessant war dieser Ausflug, weil wir gemeinsam mit Frau Otto festgestellt haben, dass wir alle in den Exponaten etwas anderes sehen und dass es keine falsche Sicht auf die Kunst gibt. 

Maximilian Händel 

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