Ruhrportraits – in unregelmäßigen Abständen portraitieren wir in dieser Kategorie Schüler*innen des Ruhrgymnasiums.

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Ruhrportraits: Nhi Hoang (EF)

Schach wird auch „das Spiel der Könige“ genannt und das RGW hat seine eigene „Königin“. Nhi hat im Schach-Turnier der Mädchen den ersten Platz errungen oder besser erspielt. Die Schachkarriere hat in der dritten Klasse der Grundschule begonnen. In den Pausen war Nihi langweilig – kurzerhand hat sie dann an der angebotenen Schach AG teilgenommen. In dieser AG hat sie Regeln, Züge, Eröffnungen und Strategien gelernt. Im Laufe der Jahre hat sie dann kontinuierlich ihr Schach-know-how ausgebaut. Ihr „größter“ Gegner ist nach wie vor ihr Vater. Mittlerweile schafft sie das ein oder andere Remi. Nach wie vor fallen ihr die Eröffnungen schwer, dann aber eröffnet sich ihr die Welt des Planens, des Überlegens und der Strategie. Was für andere das langweiligste Spiel der Welt ist, ist für Nihi faszinierend. „Es ist einfach spannend und immer anders, immer sind es andere Züge und Strategien“, sagt sie. Vielleicht liegt es auch daran, dass sie überhaupt ein großes Interesse an Taktik, Strategie, Strukturen und der Zahlenwelt hat. Ihre Lieblingsfächer sind Mathematik und Informatik. Fachinformatikerin möchte sie einmal werden – im Bereich Gaming. In ihrer Freizeit beschäftigt sie sich daher schon mit diversen Programmierungen. Als Ausgleich stehen Filme anschauen, Musik hören, schwimmen und Kampfsport auf dem Programm. Es ist die zugleich andere Seite und die andere Welt der offenen, direkten und impulsiven RGW-Schülerin. Insofern kommt bei Nihi zusammen, was der Dichter Christian Morgenstern über das Schachspiel und die Schachspieler/innen gesagt hat: „Im Schachspiel offenbart sich durchaus, ob jemand Phantasie und Initiative besitzt oder nicht.“

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