Alle Infos zum Start ins Schuljahr 🚀

 Liebe Eltern, liebe SchĂŒlerinnen und SchĂŒler, 

wir wĂŒnschen euch und Ihnen einen guten Start ins neue Schuljahr. In den Ferien habt ihr euch / haben Sie sich hoffentlich gut erholen können und sind jetzt fĂŒr die kommenden Aufgaben gut gestĂ€rkt. 

Am kommenden Mittwoch, dem 12. August 2020, startet die Schule wieder. Unterrichtsbeginn ist um 07.45 Uhr (Ausnahme Q1).

In den vergangenen Tagen und Wochen wurde viel ĂŒber den Unterrichtsalltag diskutiert. Das Ministerium hat in der vergangenen Woche dazu umfassend Stellung genommen und konkrete Handlungsanweisungen gegeben. 

Aus der FĂŒlle der Hinweise habe ich Ihnen das Wesentliche zusammengestellt: 

Maskenpflicht 

Ab sofort wird die Maskenpflicht in allen Schulen von Nordrhein-Westfalen eingefĂŒhrt. Die Maskenpflicht gilt fĂŒr das SchulgelĂ€nde, das SchulgebĂ€ude und auch fĂŒr den Unterricht. 

„An allen weiterfĂŒhrenden und berufsbildenden Schulen besteht im SchulgebĂ€ude und auf dem SchulgelĂ€nde fĂŒr alle SchĂŒlerinnen und SchĂŒler sowie fĂŒr alle weiteren Personen ebenfalls eine Pflicht zum Tragen einer MundNase-Bedeckung. Sie gilt fĂŒr die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler an den vorgenannten Schulen grundsĂ€tzlich auch fĂŒr den Unterrichtsbetrieb auf den festen SitzplĂ€tzen in den Unterrichts- und KursrĂ€umen. Soweit LehrkrĂ€fte im Unterrichtsgeschehen den empfohlenen Mindestabstand von 1,5 Meter nicht sicherstellen können, haben auch diese eine MundNase-Bedeckung zu tragen. [
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Die Eltern bzw. SchĂŒlerinnen und SchĂŒler sind dafĂŒr verantwortlich, MundNase-Bedeckungen zu beschaffen. DarĂŒber hinaus stellt die Landesregierung den Schulen zum Beginn des Schuljahres ca. eine Million Masken aus LandesbestĂ€nden zur VerfĂŒgung. Jede Schule wird somit eine Reserve fĂŒr den Bedarfsfall verfĂŒgbar haben. Von den hier insgesamt beschriebenen Regelungen zum Tragen von MundNase-Bedeckungen dĂŒrfen die Schulen nicht mit eigenen Regelungen abweichen.“ (Zitat aus der Schulmail) 

Hygiene 

Da wir ab dem kommenden Mittwoch zu einem (fast) vollstĂ€ndigen PrĂ€senzunterricht zurĂŒckkehren, werden die Hygienemaßnahmen sehr streng ausgelegt. Unsere „HĂ€ndewaschanlage“ auf dem Schulhof werden wir leider nicht aufrecht erhalten können. Die Anzahl der SchĂŒler/innen ist dann einfach zu groß und es wĂŒrde zu lange dauern, bis sich alle die HĂ€nde gewaschen haben. Das 

HĂ€ndewaschen wird daher jeweils in den Unterrichtsraum verlegt. Zu Beginn des jeweiligen Unterrichts waschen sich die SchĂŒler/innen dort die HĂ€nde. 

Sofern Sie Ihrem Kind ein eigenes kleines FlĂ€schchen mit Desinfektionsmittel mitgeben, kann Ihr Kind sich selbstverstĂ€ndlich auch damit die HĂ€nde desinfizieren. 

Es gelten die AHA-Regeln – Abstand, Hygiene, Alltagsmaske 

Die FachrĂ€ume werden am Ende des Unterrichts desinfiziert und zum Zweck einer möglichen RĂŒckverfolgung werden feste SitzplĂ€ne erstellt. 

Bei den Toiletten wird es „Einlasskontrollen“ geben. Jeweils fĂŒnf SchĂŒlerinnen und SchĂŒler dĂŒrfen die Toiletten benutzen. 

Schutz von vorerkrankten SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern 

„GrundsĂ€tzlich sind SchĂŒlerinnen und SchĂŒler verpflichtet, am PrĂ€senzunterricht teilzunehmen. Es gelten die allgemeinen Bestimmungen zur Schul- und Teilnahmepflicht. 

FĂŒr SchĂŒlerinnen und SchĂŒler mit relevanten Vorerkrankungen finden die Bestimmungen ĂŒber Erkrankungen (§ 43 Absatz 2 SchulG) mit folgender Maßgabe Anwendung: Die Eltern entscheiden, ob fĂŒr ihr Kind eine gesundheitliche GefĂ€hrdung durch den Schulbesuch entstehen könnte. Die RĂŒcksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt wird empfohlen. In diesem Fall benachrichtigen die Eltern unverzĂŒglich die Schule und teilen dies schriftlich mit. Entsprechende Pflichten gelten fĂŒr volljĂ€hrige SchĂŒlerinnen und SchĂŒler. 

Die Eltern bzw. die betroffenen volljĂ€hrigen SchĂŒlerinnen und SchĂŒler mĂŒssen zum einen darlegen, dass fĂŒr die SchĂŒlerin oder den SchĂŒler wegen einer Vorerkrankung eine erhöhte Wahrscheinlichkeit fĂŒr einen schweren Krankheitsverlauf im Falle einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Bei begrĂŒndeten Zweifeln kann die Schule ein Ă€rztliches Attest verlangen und in besonderen FĂ€llen ein amtsĂ€rztliches Gutachten einholen. Besucht die SchĂŒlerin oder der SchĂŒler die Schule voraussichtlich oder tatsĂ€chlich lĂ€nger als sechs Wochen nicht, soll die Schule ein Ă€rztliches Attest verlangen und in besonderen FĂ€llen ein amtsĂ€rztliches Gutachten einholen. FĂŒr die SchĂŒlerin oder den SchĂŒler entfĂ€llt lediglich die Verpflichtung zur Teilnahme am PrĂ€senzunterricht. Sie oder er ist weiterhin dazu verpflichtet, daran mitzuarbeiten, dass die Aufgabe der Schule erfĂŒllt und das Bildungsziel erreicht werden kann. Hierzu gehört auch der Distanzunterricht. Die Verpflichtung zur Teilnahme an PrĂŒfungen bleibt bestehen. 

Schutz vorerkrankter Angehöriger, die mit SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern in hĂ€uslicher Gemeinschaft leben 

Sofern eine SchĂŒlerin oder ein SchĂŒler mit einem Angehörigen – insbesondere Eltern, Großeltern oder Geschwister – in hĂ€uslicher Gemeinschaft lebt und bei diesem Angehörigen eine relevante Erkrankung, bei der eine Infektion mit SARS-CoV-2 ein besonders hohes gesundheitliches Risiko darstellt, besteht, sind vorrangig Maßnahmen der InfektionsprĂ€vention innerhalb der hĂ€uslichen Gemeinschaft zum Schutz dieser Angehörigen zu treffen. 

Die Nichtteilnahme von SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern am PrĂ€senzunterricht kann zum Schutz ihrer Angehörigen nur in eng begrenzten AusnahmefĂ€llen und nur vorĂŒbergehend in Betracht kommen. Dies setzt voraus, dass ein Ă€rztliches Attest des betreffenden Angehörigen vorgelegt wird, aus dem sich die coronarelevante Vorerkrankung ergibt. 

Eine Entbindung von der Teilnahme am PrĂ€senzunterricht kommt vor allem dann in Betracht, wenn sich die oder der Angehörige aufgrund des individuellen Verlaufs ihrer oder seiner Vorerkrankung vorĂŒbergehend in einem Zustand erhöhter VulnerabilitĂ€t befindet. Die Verpflichtung der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler zur Teilnahme am Distanzunterricht und zur Teilnahme an PrĂŒfungen bleibt bestehen.“ (Zitat aus der Schulmail) 

ZustĂ€ndigkeiten und Vorgehen in Schule bei auftretenden Corona-FĂ€llen 

„SchĂŒlerinnen und SchĂŒler, die im Schulalltag COVID-19-Symptome (wie insbesondere Fieber, trockener Husten, Verlust des Geschmacks-/Geruchssinn) aufweisen, sind ansteckungsverdĂ€chtig. Sie sind daher zum Schutz der Anwesenden gemĂ€ĂŸ § 54 Absatz 3 SchulG – bei MinderjĂ€hrigen nach RĂŒcksprache mit den Eltern – unmittelbar und unverzĂŒglich von der Schulleitung nach Hause zu schicken oder von den Eltern abzuholen. Bis zum Verlassen der Schule sind sie getrennt unterzubringen und angemessen zu beaufsichtigen. Die Schulleitung nimmt mit dem Gesundheitsamt Kontakt auf. Dieses entscheidet ĂŒber das weitere Vorgehen. Ein genauer Ablaufplan ist den Schulen landesweit zur VerfĂŒgung gestellt worden: 

https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionssc hutz/300-Coronavirus/Coronavirus_Ansteckungsfall-_-verdacht/Corona-Verdacht-inSchule_final.pdf. 

Auch Schnupfen kann nach Aussage des Robert-Koch-Instituts zu den Symptomen einer COVID-19-Infektion gehören. Angesichts der HĂ€ufigkeit eines einfachen Schnupfens soll die Schule den Eltern unter Bezugnahme auf § 43 Absatz 2 Satz 1 SchulG empfehlen, dass eine SchĂŒlerin oder ein SchĂŒler mit dieser Symptomatik ohne weitere Krankheitsanzeichen oder BeeintrĂ€chtigung ihres Wohlbefindens zunĂ€chst fĂŒr 24 Stunden zu Hause beobachtet werden soll. Wenn keine weiteren Symptome auftreten, nimmt die SchĂŒlerin oder der SchĂŒler wieder am Unterricht teil. Kommen jedoch weitere Symptome wie Husten, Fieber etc. hinzu, ist eine diagnostische AbklĂ€rung zu veranlassen.“ (Zitat aus der Schulmail) 

Die vollstĂ€ndige Schulmail findet ihr/finden Sie unter folgendem Link: 

https://www.schulministerium.nrw.de/themen/schulsystem/angepasster-schulbetrieb-corona-zeiten

Schulfahrten 

Bis auf Weiteres finden am RGW leider keine Schulfahrten oder Exkursionen mit Übernachtung(en) statt. 

Betreuung (DRK) 

Die Betreuung von SchĂŒler/innen der Jgst. 5 und 6 einschließlich der Mittagsverpflegung findet wieder statt. 

RuhrcafĂ© 

Das RuhrcafĂ© nimmt unter Beachtung besonderer Abstands- und Hygieneregelungen den Betrieb in KĂŒrze wieder auf. 

Wir werden mit Ihren Kindern alle weiteren Maßnahmen besprechen. Sicherlich wird auch auf den Pflegschaftssitzungen Gelegenheit geben, ĂŒber verschiedene Maßnahmen zu sprechen. 

Bitte lasst uns / lassen Sie uns gemeinsam mit viel Bedacht, aber auch mit viel Freude, Spaß und Energie das kommende Schuljahr gestalten. 

Viele GrĂŒĂŸe 

Dirk Gellesch 

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